Kommunalwahl 2026
Kandidaten
Neun Menschen aus Geiselhöring stellen sich vor – persönlich, regional und engagiert.
Unsere Kandidaten für Geiselhöring
Lernen Sie die Menschen kennen, die sich für Geiselhöring zur Wahl stellen.
Unser Wahlprogramm 2026
Unsere Schwerpunkte für die Kommunalwahl 2026 – kompakt gegliedert und vollständig lesbar.
1. STÄRKUNG DER NIEDERBAYERISCHEN IDENTITÄT
Niederbayern ist mehr als ein Verwaltungsraum – es ist Heimat, Kultur und gelebte Tradition. Wir setzen uns für den Erhalt unserer kulturellen Eigenheiten, unserer Sprachvielfalt und unserer regionalen Identität ein. Landwirtschaft, Handwerk und Mittelstand sind tragende Säulen unserer Region und verdienen besonderen Schutz und Wertschätzung. Die Lebensqualität in Geiselhöring soll erhalten bleiben und sich an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientieren – nicht an übergeordneten Ideologien.
2. BÜRGERBETEILIGUNG & DIREKTE MITBESTIMMUNG
3. UNABHÄNGIGE & STARKE REGIONALE WIRTSCHAFT
4. SICHERHEIT, ORDNUNG & SOZIALER ZUSAMMENHALT IN GEISELHÖRING
5. TRANSPARENZ, BÜRGERNÄHE & ECHTER DIALOG
6. VERANTWORTUNGSVOLLER UMGANG MIT FINANZEN & FLÄCHEN
7. STADTENTWICKLUNG, INFRASTRUKTUR & ORTSBILD
8. WIRTSCHAFT, GEWERBE, KOMMUNALE VERANTWORTUNG & WERTSCHÖPFUNG VOR ORT
9. VERKEHRSENTWICKLUNG STATT UMGEHUNGSSTRAßE
Fragen aus unseren Veranstaltungen – anonym gestellt, jetzt vollständig beantwortet
Die folgenden Fragen wurden auf unseren Veranstaltungen anonym per Zettel gestellt. Vor Ort konnten wir leider nicht alle Fragen beantworten – das holen wir hiermit nach. Weitere Fragen beantworten wir gerne persönlich oder jederzeit über unser Kontaktformular.
Welche Ideen oder Vorschläge habt Ihr um wirtschaftlich etwas in Geiselhöring zu ändern?
Welche Ideen und Vorschläge haben wir, um wirtschaftlich etwas in Geiselhöring zu ändern?
Geiselhöring braucht eine klare wirtschaftliche Strategie, die über reine Verwaltung hinausgeht. Unser Ziel ist es, die Stadt finanziell stabiler, unabhängiger und attraktiver für Unternehmen zu machen. Dabei setzen wir auf konkrete, umsetzbare Maßnahmen statt auf allgemeine Absichtserklärungen. Wirtschaft entsteht dort, wo Zusammenarbeit funktioniert, Rahmenbedingungen stimmen und Wertschöpfung im eigenen Raum bleibt.
1) Reaktivierung des Gewerbevereins
Ein aktiver Gewerbeverein ist die Grundlage für eine starke lokale Wirtschaft. Wir wollen die Reaktivierung aktiv unterstützen und einen regelmäßigen Austausch zwischen Stadt und Betrieben etablieren. Gemeinsame Werbeaktionen, Veranstaltungen, bessere Online-Sichtbarkeit und koordinierte Standortwerbung können Handel, Handwerk, Dienstleister und Gastronomie stärken. Gleichzeitig entsteht ein direkter Draht zur Stadtverwaltung, sodass Probleme schneller gelöst und Chancen frühzeitig erkannt werden. Wirtschaft braucht Netzwerk – und dieses Netzwerk muss wiederbelebt werden.
2) Raumorientierte Volkswirtschaft als Leitbild
Unser wirtschaftliches Leitbild ist die raumorientierte Volkswirtschaft. Das bedeutet: Wertschöpfung, Investitionen und Kaufkraft sollen möglichst im eigenen Raum bleiben. Regionale Betriebe sollen gestärkt, kurze Lieferketten gefördert und Kooperationen innerhalb der Region ausgebaut werden. Wichtig ist: Das ist keine Abschottung gegenüber anderen Regionen, sondern eine bewusste Priorisierung der eigenen Strukturen. Wer vor Ort ausbildet, Arbeitsplätze schafft und Steuern zahlt, verdient verlässliche Rahmenbedingungen und faire Berücksichtigung bei kommunalen Projekten.
3) Gründung einer kommunalen GmbH
Ein zentraler Baustein ist die Gründung einer kommunalen GmbH. Diese kann wirtschaftliche Projekte professionell entwickeln, Gewerbeflächen aktiv vermarkten, Beteiligungen prüfen und neue Einnahmequellen erschließen. Anders als klassische Verwaltungsstrukturen kann eine GmbH flexibler und unternehmerischer agieren – selbstverständlich unter klarer politischer Kontrolle. Ziel ist es, nicht nur zu reagieren, sondern aktiv wirtschaftliche Impulse zu setzen.
So schaffen wir neue Perspektiven für Unternehmen, sichern Arbeitsplätze und stärken dauerhaft die finanzielle Basis unserer Stadt.
Wie hoch sind die Asylkosten für Geiselhöring?
Wie hoch sind die Asylkosten für Geiselhöring?
Die Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern ist Aufgabe von Bund und Land. Dennoch entstehen auch auf kommunaler Ebene organisatorische Belastungen und indirekte Kosten. Transparente, ausschließlich auf Geiselhöring bezogene Zahlen sind öffentlich kaum klar ausgewiesen, da vieles über das Landratsamt abgewickelt wird.
Unsere klare Haltung
Wir lehnen weitere Belastungen für unsere Stadt ab, solange kein schlüssiges, tragfähiges Gesamtkonzept vorliegt. Sicherheit der Bürger, transparente Finanzierung und funktionierende Integration müssen oberste Priorität haben. Wenn diese Voraussetzungen nicht gewährleistet sind, darf die Kommune nicht zusätzlich in die Verantwortung gedrängt werden.
Integration ist keine Einbahnstraße
Wer dauerhaft hier leben möchte, muss bereit sein, unsere Sprache zu lernen, unsere Rechtsordnung zu respektieren und sich in die Gesellschaft einzubringen. Integration bedeutet Mitwirkung. Ohne klare Integrationsbereitschaft entstehen Spannungen, die letztlich die kommunale Gemeinschaft belasten.
Wirtschaftliche Interessen offenlegen
Zudem müssen Betreiberstrukturen und wirtschaftliche Hintergründe vollständig transparent sein. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass Unterkünfte primär als Geschäftsmodell betrieben werden. Humanitäre Hilfe darf kein intransparentes Renditeprojekt werden. Hier braucht es Offenlegung, Kontrolle und klare Regeln.
Unser Standpunkt ist daher eindeutig: Ohne Sicherheitskonzept, Integrationsverpflichtung und vollständige Kostentransparenz kann und darf es keine weiteren einseitigen Belastungen für Geiselhöring geben.
Warum habt Ihr was gegen Ausländer?
Warum habt Ihr etwas gegen Ausländer?
Diese Frage beantworten wir klar und eindeutig: Wir haben nichts gegen Ausländer. Wir lehnen Menschen nicht aufgrund ihrer Herkunft, Nationalität oder Religion ab. Viele von uns haben Freunde, Kollegen oder Familienmitglieder mit internationalem Hintergrund. Wer hier arbeitet, sich einbringt und Teil unserer Gemeinschaft sein möchte, ist selbstverständlich willkommen.
Worum es uns wirklich geht
Unsere Kritik richtet sich nicht gegen Herkunft, sondern gegen Fehlentwicklungen in der Integrations- und Migrationspolitik. Wer dauerhaft hier lebt, sollte bereit sein, unsere Sprache zu lernen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu respektieren und sich in unsere Gesellschaft einzubringen. Integration bedeutet gegenseitiger Respekt – nicht die Aufgabe der eigenen Identität, aber auch nicht die Ablehnung der Kultur des Gastlandes.
Sozialstaat und Verantwortung
Der Sozialstaat ist für Menschen gedacht, die Hilfe benötigen – unabhängig von ihrer Herkunft. Was wir jedoch kritisch sehen, ist ein System, das Fehlanreize setzt oder mangelnde Integrationsbereitschaft dauerhaft finanziert. Leistung, Eigenverantwortung und Mitwirkungspflichten müssen für alle gleichermaßen gelten. Das ist keine Frage der Nationalität, sondern der Fairness gegenüber den Steuerzahlern.
Unsere Haltung
Wir stehen für ein Miteinander auf Basis von Recht, Ordnung und gegenseitigem Respekt. Unsere kulturellen Traditionen, Werte und Bräuche sind Teil unserer Identität. Diese zu bewahren ist kein Zeichen von Fremdenfeindlichkeit, sondern Ausdruck kultureller Selbstachtung. Vielfalt funktioniert dort, wo klare Regeln gelten und diese auch eingefordert werden.
Kurz gesagt: Wir unterscheiden nicht nach Herkunft – wir unterscheiden nach Verhalten und Integrationsbereitschaft.
Wann werden im Labertal die ersten Windräder gebaut und welche Investoren stecken dahinter?
Wann werden im Labertal die ersten Windräder gebaut und welche Investoren stecken dahinter?
Im Labertal befinden sich mehrere Windkraft-Projekte in unterschiedlichen Planungsstadien. Nach aktuellem Stand (Februar 2026) gibt es jedoch keinen offiziell bestätigten Baubeginn mit verbindlichem Termin. Die Vorhaben befinden sich überwiegend im Genehmigungs- und Prüfverfahren. Umweltgutachten, artenschutzrechtliche Bewertungen sowie behördliche Entscheidungen sind Voraussetzung für einen möglichen Baustart.
Planungsstand
Konkrete Bauzeiten hängen vom Abschluss der Genehmigungsverfahren ab. Solange diese nicht rechtskräftig abgeschlossen sind, kann kein verbindlicher Starttermin genannt werden. Nach derzeitiger Informationslage ist daher nicht absehbar, wann die ersten Anlagen tatsächlich errichtet werden.
Bekannte Projektierer und Investoren
Laut öffentlich zugänglichen Projektübersichten sind im Raum Labertal mehrere Projektentwickler aktiv, darunter:
- PRIMUS Energie
- JUWI
- Herrmann
- Unendlich Energie
- KERL Projekt GmbH
- Energieallianz Bayern
- Alterric
Eine Übersicht über die bekannten Standorte, Projektierer und Hintergründe findet sich unter anderem auf der Informationsseite der Bürgerinitiative:
https://buergerinitiative-pronatur.de/Transparenz und offene Fragen
Bürger fragen zu Recht nach Transparenz bei Investorenstrukturen und Beteiligungsmodellen. Entscheidend ist, dass Eigentumsverhältnisse, wirtschaftliche Auswirkungen und mögliche Bürgerbeteiligungen offen kommuniziert werden.
Zusammengefasst: Es sind mehrere Projektierer im Labertal aktiv, aber nach aktuellem Stand (Februar 2026) liegt kein verbindlich festgelegter Baubeginn vor. Der weitere Verlauf hängt von den rechtlichen Verfahren und behördlichen Entscheidungen ab.
Bürokratieabbau für die Landwirtschaft – was können wir wirklich tun?
Bürokratieabbau für die Landwirtschaft – was können wir wirklich tun?
Die Belastung unserer Landwirte durch Dokumentationspflichten, Auflagen und ständig neue Vorschriften ist real. Viele Betriebe fühlen sich von Politik und Verwaltung allein gelassen. Ehrlich gesagt: Ein Stadtrat kann keine EU- oder Bundesgesetze ändern. Düngeverordnung, Förderrecht oder Tierhaltungsauflagen entstehen nicht auf kommunaler Ebene.
Klare Haltung statt Wegducken
Was wir aber können: Missstände klar benennen und uns politisch hinter unsere Landwirte stellen. Wenn Vorschriften praxisfern oder unverhältnismäßig sind, muss das offen angesprochen werden. Landwirtschaft ist keine Ideologie, sondern Existenzgrundlage unserer Region.
Regionale Unterstützung stärken
Wir können regionale Strukturen fördern – ähnlich wie beim Gewerbeverein. Vernetzung, Direktvermarktung, Kooperationen zwischen Landwirtschaft, Handel und Gastronomie sowie eine stärkere regionale Beschaffung stärken die Betriebe wirtschaftlich. Wer vor Ort produziert, soll auch vor Ort Wertschätzung erfahren.
Verwaltung vereinfachen, wo es möglich ist
Kommunale Verfahren – etwa bei Bauanträgen oder Hofentwicklungen – müssen zügig und lösungsorientiert abgewickelt werden. Hier darf keine zusätzliche Bürokratie entstehen. Die Verwaltung muss Dienstleister sein und nicht zusätzliche Belastung.
Politischer Druck nach oben
Wenn Landwirte sich über überzogene Vorgaben beschweren, braucht es politischen Rückhalt. Der Stadtrat kann Resolutionen einbringen, sich mit anderen Gemeinden abstimmen und Druck auf Kreis, Land und Bund ausüben. Veränderung entsteht, wenn viele Kommunen geschlossen auftreten.
Unser Ziel ist nicht Konfrontation, sondern gesunder Menschenverstand: weniger ideologische Vorgaben, mehr Praxisnähe und eine Politik, die unsere bäuerlichen Familienbetriebe als Rückgrat der Region schützt.
Hat die AfD etwas gegen Behinderte?
Hat die AfD etwas gegen Behinderte?
Nein: In den vorliegenden Programmen wird Menschen mit Behinderungen ausdrücklich ein Recht auf Teilhabe zugesprochen. Im kommunalpolitischen Rahmenprogramm der AfD Bayern (Kommunalwahlen 2026) heißt es, Menschen mit Behinderungen hätten ein Recht auf Teilhabe am kulturellen, sozialen und politischen Leben. Gleichzeitig wird bei Baumaßnahmen eine „Ausgewogenheit“ zwischen Barrierefreiheit und Wirtschaftlichkeit gefordert und digitale Barrierefreiheit solle „sinnvoll und praxisnah“ in kommunale Abläufe integriert werden.
Worum es in der Kritik an „Inklusion“ geht
Der strittigste Punkt ist die Schulpolitik: Im AfD-Grundsatzprogramm wird „keine Inklusion um jeden Preis“ gefordert und der Erhalt von Förder- und Sonderschulen betont. Dahinter steht die Position, dass verpflichtende Inklusion, wie sie häufig umgesetzt wird, erhebliche Kosten verursache und den Lernerfolg beeinträchtigen könne. Gleichzeitig soll nach dieser Darstellung die Wahlfreiheit der Eltern erhalten bleiben, ob ein Kind eine Förderschule oder ein anderes Angebot besucht.
Unsere Einordnung aus der Praxis
Aus unserer Erfahrung – auch aus dem beruflichen Blickwinkel innerhalb des Schulsystems – ist das Thema komplex: Inklusion kann funktionieren, braucht aber genügend Personal, Räume, Zeit, Förderkräfte und ein tragfähiges Konzept. Wird sie nur „auf dem Papier“ eingeführt, überfordert das Schulen, hilft den betroffenen Kindern nicht ausreichend und belastet gleichzeitig den Unterricht für alle. Das ist keine Frage von Ausgrenzung, sondern von Qualität, Ressourcen und realistischen Strukturen.
Transparenz: Programme zum Nachlesen
Wer sich selbst ein Bild machen will, kann die genannten Passagen hier nachlesen:
Kommunalpolitisches Rahmenprogramm AfD Bayern (2026) AfD-Grundsatzprogramm (Kapitel 8.2.6)Wie viele Asylsuchende haben wir in Geiselhöring?
Wie viele Asylsuchende haben wir in Geiselhöring?
Die genaue Zahl der in Geiselhöring untergebrachten Asylsuchenden wird nicht dauerhaft öffentlich separat ausgewiesen, da die Zuweisung über den Landkreis erfolgt. Grundlage der bundesweiten Verteilung ist der sogenannte Königsteiner Schlüssel, nach dem die Bundesländer entsprechend Steueraufkommen und Bevölkerungszahl verpflichtet werden, Personen aufzunehmen.
Kritik am Verteilungssystem
Das Problem: Die Verteilung erfolgt formal nach Quote – nicht nach tatsächlicher Leistungsfähigkeit einzelner Gemeinden. Kommunale Infrastruktur, Wohnraumsituation, Sicherheitslage oder Integrationskapazitäten spielen häufig nur eine untergeordnete Rolle. Die kommunale Selbstverwaltung wird dadurch faktisch stark eingeschränkt.
Kommunales Mitspracherecht stärken
Wir sind der Auffassung, dass Städte und Gemeinden ein echtes Mitspracherecht erhalten müssen. Wenn Kapazitätsgrenzen erreicht sind oder Sicherheits- und Integrationskonzepte nicht tragfähig sind, muss eine Kommune die Möglichkeit haben, dies klar zu benennen und weitere Zuweisungen auszusetzen. Kommunale Demokratie darf nicht zur reinen Vollzugsinstanz übergeordneter Entscheidungen werden.
Sicherheit und Verantwortung
Sicherheit der Bürger hat oberste Priorität. Wo Integrationsstrukturen überlastet sind, steigt das Risiko von Spannungen und Problemen. Politik darf Erfahrungen aus anderen Kommunen nicht ignorieren. Es braucht realistische Kapazitätsgrenzen, verbindliche Integrationsanforderungen und transparente Information der Bevölkerung.
Unser Standpunkt ist klar: Humanitäre Hilfe darf nicht zulasten der kommunalen Stabilität gehen. Entscheidungen müssen vor Ort tragfähig sein – und nicht ausschließlich auf abstrakten Verteilungsschlüsseln beruhen.
Was versuchen wir anders zu machen als andere?
Was versuchen wir anders zu machen als andere?
Wir sind nicht parteigebunden. Wir sind keine Außenstelle einer Landes- oder Bundespartei. Unser Fokus liegt ausschließlich auf Geiselhöring. Genau das ist unser Unterschied: Entscheidungen werden nicht nach Parteivorgabe getroffen, sondern nach gesundem Menschenverstand und im Interesse unserer Bürger.
Mehr Transparenz statt Hinterzimmerpolitik
Wir wollen deutlich mehr Transparenz in kommunalen Entscheidungen. Haushaltszahlen, Projektstände und Investitionen sollen verständlich und regelmäßig veröffentlicht werden. Bürger haben ein Recht zu wissen, wie Entscheidungen zustande kommen und wie ihr Geld verwendet wird.
Verbindliche Bürgerfragestunde
Zu Beginn jeder Stadtratssitzung soll eine feste Bürgerfragestunde von mindestens 30 Minuten stattfinden. Bürger sollen Fragen stellen, Anliegen vorbringen und Kritik äußern können – öffentlich und ohne bürokratische Hürden. Politik darf nicht nur reden, sie muss auch zuhören.
Digitale Beteiligung ermöglichen
Wir wollen prüfen, wie digitale Beteiligungsformen umgesetzt werden können – etwa Online-Abstimmungen oder Bürgerbefragungen zu wichtigen kommunalen Projekten. Moderne Technik bietet die Möglichkeit, mehr Menschen einzubinden. Wer arbeiten geht oder Familie hat, kann nicht immer persönlich erscheinen – Beteiligung darf nicht an Öffnungszeiten scheitern.
Wirtschaft aktiv gestalten statt verwalten
Während viele Kommunen nur reagieren, wollen wir aktiv gestalten. Mit einer kommunalen GmbH könnten Projekte professionell entwickelt, Gewerbeflächen gezielt vermarktet und neue Einnahmequellen erschlossen werden. Ziel ist eine starke regionale Wirtschaft im Sinne einer raumorientierten Volkswirtschaft – Wertschöpfung soll im Ort bleiben und Arbeitsplätze gesichert werden.
Kurz gesagt: Wir stehen für Transparenz, Mitbestimmung und wirtschaftliche Eigenständigkeit. Weniger Parteipolitik – mehr Geiselhöring.
Macht Ihr auch etwas für die Jugendlichen?
Macht Ihr auch etwas für die Jugendlichen?
Ja – und zwar bewusst. Jugendliche sind nicht „das Problem von morgen“, sondern ein Teil unserer Stadt von heute. Wer nur über Ordnung spricht, aber keine Perspektiven schafft, denkt zu kurz. Wir wollen Angebote schaffen, bevor Frust entsteht.
Räume statt Verdrängung
Jugendliche brauchen eigene Treffpunkte. Nicht jeder kann oder will seine Freizeit nur im Verein verbringen. Wir setzen uns daher für geeignete Räumlichkeiten ein – etwa einen offenen Jugendtreff mit klaren Regeln, aber ohne ständige Bevormundung. Ein Ort, an dem man sich treffen, austauschen, Musik hören oder Projekte starten kann.
Streetworker als Bindeglied
Zusätzlich halten wir einen Streetworker für sinnvoll. Eine neutrale Ansprechperson, die zwischen Jugendlichen, Eltern, Stadt und Polizei vermittelt, Konflikte früh erkennt und Vertrauen aufbaut. Prävention ist günstiger und nachhaltiger als spätere Eskalation.
Eigenverantwortung fördern
Jugendliche sollen nicht nur betreut, sondern beteiligt werden. Wir können Jugendforen oder regelmäßige Jugendgespräche einführen, bei denen junge Menschen ihre Anliegen direkt vorbringen. Wer Verantwortung übertragen bekommt, entwickelt Verantwortungsbewusstsein.
Finanzierung darf kein Totschlagargument sein
Gute Jugendarbeit kostet Geld – aber fehlende Jugendarbeit kostet am Ende mehr. Wenn die Stadt allein keine Mittel bereitstellen kann, sind auch private Initiativen, Sponsoring oder ehrenamtliche Modelle denkbar. Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu unterstützen, anstatt nur Probleme zu verwalten.
Unser Ziel ist klar: Jugendlichen Perspektiven geben, bevor Frust entsteht – und ihnen zeigen, dass sie ein wichtiger Teil von Geiselhöring sind.











