Asylunterkunft Geiselhöring

In Bearbeitung

Die geplante Asylunterkunft in Geiselhöring war eines der zentralen Themen, aus denen Friedliches Geiselhöring entstanden ist. Viele Bürger wollten nicht übergangen werden, sondern Antworten, Transparenz und eine echte kommunale Debatte über Standort, Auswirkungen, Verantwortung und Belastungen für die Stadt.

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Worum geht es?

Die geplante Asylunterkunft in Geiselhöring steht beispielhaft für die Frage, wie früh Bürger bei weitreichenden Entscheidungen informiert und eingebunden werden. Dieses Thema zeigt, warum Transparenz, nachvollziehbare Abläufe und echte Bürgerbeteiligung für Friedliches Geiselhöring von zentraler Bedeutung sind.

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Ziel

Ziel ist es, bei der Frage einer Asylunterkunft in Geiselhöring Transparenz, Bürgerbeteiligung und kommunale Verantwortung einzufordern. Entscheidungen mit erheblicher Wirkung auf Stadt, Nachbarschaft, Vereine, Infrastruktur, Sicherheit, Zusammenleben und kommunale Finanzen dürfen nicht über die Köpfe der Bürger hinweg getroffen werden.

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Aktueller Stand

Das Thema Asylunterkunft war der Ausgangspunkt für das bürgerschaftliche Engagement von Friedliches Geiselhöring. Bereits Anfang 2025 formierten sich Bürger, weil sie offene Fragen zur geplanten Unterkunft, zum Standort, zur Zuständigkeit, zu möglichen Auswirkungen und zur Einbindung der Bevölkerung sahen. Am 18.03.2025 wurde ein Bürgerantrag an Bürgermeister Herbert Lichtinger übergeben. Nach den bisherigen Angaben wurde das notwendige Quorum deutlich überschritten. In den bisherigen Unterlagen ist von einem Bürgerantrag mit einem mehrfach übertroffenen Quorum die Rede. Der Antrag wurde am 08.04.2025 im Stadtrat behandelt und abgelehnt. Aus Sicht von Friedliches Geiselhöring blieb damit die zentrale Frage bestehen: Warum wurde ein deutlich sichtbarer Bürgerwille politisch nicht stärker aufgegriffen? Das Thema war nicht nur ein einzelner Antrag, sondern wurde zum Ausgangspunkt weiterer kommunalpolitischer Arbeit. Aus der Bürgerinitiative entwickelte sich eine dauerhafte Struktur mit Stammtischen, öffentlicher Arbeit, Gründungsveranstaltung und späterer Vorbereitung auf die Kommunalwahl. Die geplante Asylunterkunft steht damit beispielhaft für das Grundproblem, das Friedliches Geiselhöring immer wieder anspricht: Bürger werden zu spät oder zu wenig eingebunden, obwohl Entscheidungen vor Ort langfristige Folgen haben. Der ursprüngliche Bürgerantrag wurde zwar abgelehnt, die politische und kommunale Fragestellung bleibt aber offen: Wie geht Geiselhöring künftig mit solchen Vorhaben um? Wann werden Bürger informiert? Welche Auswirkungen werden geprüft? Welche Alternativen werden diskutiert? Und wie wird verhindert, dass Bürgerbeteiligung nur nachträglich stattfindet?

„Bürgerbeteiligung beginnt nicht erst, wenn alles entschieden ist.“