Siegfried Birl

Siegfried Birl

Alter: 50 Jah­re

Fami­li­en­stand: Ver­hei­ra­tet, Vater von fünf Kin­dern

Wohn­ort: Gei­sel­hö­ring

Beruf: Wirt­schafts­fach­wirt, Web­de­si­gner

Enga­ge­ment: Schrift­füh­rer Fried­li­ches Gei­sel­hö­ring e. V.


Heimat, Familie und Verantwortung

Hei­mat ist für mich kein lee­res Wort und kei­ne Kulis­se für Sonn­tags­re­den. Hei­mat ist der kon­kre­te Ort, an dem Ver­ant­wor­tung getra­gen wird – für Fami­lie, Gemein­schaft und das, was über Gene­ra­tio­nen auf­ge­baut wur­de. Als Vater von fünf Kin­dern weiß ich, wie ent­schei­dend Ver­läss­lich­keit, Ord­nung und kla­re Struk­tu­ren für den Zusam­men­halt vor Ort sind.

Ich leh­ne eine Poli­tik ab, die Hei­mat rela­ti­viert, Tra­di­tio­nen zur Dis­po­si­ti­on stellt oder gewach­se­ne Struk­tu­ren dem Zeit­geist opfert. Eine Stadt bleibt nur dann lebens­wert, wenn sie ihre Iden­ti­tät kennt, schützt und wei­ter­ent­wickelt – mit Maß, nicht mit Belie­big­keit.


Warum ich kandidiere

Ich kan­di­die­re, weil ich nicht län­ger akzep­tie­re, dass Kom­mu­nal­po­li­tik zu oft fremd­be­stimmt, ver­wal­tend und mut­los betrie­ben wird. Zu häu­fig wer­den Ent­schei­dun­gen über­nom­men, statt sie kri­tisch zu prü­fen. Zu sel­ten wird klar gesagt, was für unse­re Stadt sinn­voll ist – und was nicht.

Aus dem glei­chen Grund habe ich mich beruf­lich wei­ter­ent­wickelt: vom rei­nen Aus­füh­ren hin zum Gestal­ten. Die­se Hal­tung über­tra­ge ich auf die Kom­mu­nal­po­li­tik. Ich will nicht zuschau­en oder abnicken, son­dern aktiv an Ent­schei­dungs­pro­zes­sen teil­neh­men, Hin­ter­grün­de ken­nen und Ver­ant­wor­tung über­neh­men.


Selbstbestimmung statt Vorgaben von außen

Ich ste­he für Selbst­be­stim­mung auf kom­mu­na­ler Ebe­ne. Nicht jede Vor­ga­be von oben passt zu den Gege­ben­hei­ten vor Ort. Nicht jede För­de­rung ist sinn­voll, nur weil sie ver­füg­bar ist. För­der­lo­gik darf gesun­den Men­schen­ver­stand nicht erset­zen.

Ent­schei­dun­gen müs­sen sich an den Bedürf­nis­sen unse­rer Bür­ger ori­en­tie­ren – an Fami­li­en, Betrie­ben, Ver­ei­nen und Ehren­amt – und nicht an poli­ti­schen Moden oder abstrak­ten Pro­gram­men.


Ordnung, Verlässlichkeit und klare Prioritäten

Gemein­schaft ent­steht nicht durch Belie­big­keit. Sie braucht Regeln, Ver­läss­lich­keit und den Mut, Prio­ri­tä­ten zu set­zen. Ich ste­he für eine ver­ant­wor­tungs­vol­le Finanz­po­li­tik, kla­re Zustän­dig­kei­ten und Ent­schei­dun­gen, die lang­fri­stig tra­gen.

Pro­ble­me müs­sen benannt wer­den, auch wenn das unbe­quem ist. Weg­ducken, Ver­ta­gen oder Schön­re­den hilft nie­man­dem – am wenig­sten den kom­men­den Gene­ra­tio­nen.


Was mich von üblicher Parteipolitik unterscheidet

Ich enga­gie­re mich bei Fried­li­ches Gei­sel­hö­ring, weil hier Kom­mu­nal­po­li­tik ohne über­ge­ord­ne­ten Par­tei­zwang mög­lich ist. Sach­fra­gen ste­hen im Mit­tel­punkt, nicht ideo­lo­gi­sche Vor­ga­ben. Ent­schei­dun­gen sol­len für Gei­sel­hö­ring getrof­fen wer­den – nicht für Par­tei­pa­pie­re.

Unter­schied­li­che Mei­nun­gen gehö­ren dazu. Am Ende braucht es jedoch kla­re, ver­ant­wort­ba­re Ent­schei­dun­gen, die unse­rer Stadt die­nen und nicht kurz­fri­sti­gen Stim­mun­gen.


Mein Ziel für Geiselhöring

Ich will ein Gei­sel­hö­ring, das sei­ne Iden­ti­tät bewahrt, finan­zi­ell hand­lungs­fä­hig bleibt und Fami­li­en eine ver­läss­li­che Per­spek­ti­ve bie­tet. Eine Stadt, die den Mut hat, eige­ne Wege zu gehen, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und Ent­schei­dun­gen selbst zu tra­gen.

Nicht ange­passt. Nicht belie­big. Son­dern stand­fest.