Norman Fasshauer

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Helmut Bauer

Helmut Bauer

Manfred Fuß

Manfred Fuß

Alfred Eimer

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Siegfried Birl

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Martina Bauer

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Manuela Mießlinger

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Sebastian Bednorz

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Monika Rothermund

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Unser Wahlprogramm 2026


Nie­der­bay­ern ist mehr als ein Ver­wal­tungs­raum – es ist Hei­mat, Kul­tur und geleb­te Tra­di­ti­on. Wir set­zen uns für den Erhalt unse­rer kul­tu­rel­len Eigen­hei­ten, unse­rer Sprach­viel­falt und unse­rer regio­na­len Iden­ti­tät ein. Land­wirt­schaft, Hand­werk und Mit­tel­stand sind tra­gen­de Säu­len unse­rer Regi­on und ver­die­nen beson­de­ren Schutz und Wert­schät­zung. Die Lebens­qua­li­tät in Gei­sel­hö­ring soll erhal­ten blei­ben und sich an den Bedürf­nis­sen der Men­schen vor Ort ori­en­tie­ren – nicht an über­ge­ord­ne­ten Ideo­lo­gien.

Poli­tik muss wie­der näher zu den Bür­gern rücken. Wir wol­len ech­te Mit­be­stim­mung bei wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen, die Gei­sel­hö­ring betref­fen. Bür­ger­be­tei­li­gung soll trans­pa­rent, nied­rig­schwel­lig und ver­bind­lich sein – durch Bür­ger­ver­samm­lun­gen, öffent­li­che Dis­kus­sio­nen und digi­ta­le Betei­li­gungs­for­ma­te. Ent­schei­dun­gen sol­len dort getrof­fen wer­den, wo sie wir­ken: in Gei­sel­hö­ring, offen und nach­voll­zieh­bar.


Poli­tik muss wie­der näher zu den Bür­gern rücken. Wir wol­len ech­te Mit­be­stim­mung bei wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen, die Gei­sel­hö­ring betref­fen. Bür­ger­be­tei­li­gung soll trans­pa­rent, nied­rig­schwel­lig und ver­bind­lich sein – durch Bür­ger­ver­samm­lun­gen, öffent­li­che Dis­kus­sio­nen und digi­ta­le Betei­li­gungs­for­ma­te. Ent­schei­dun­gen sol­len dort getrof­fen wer­den, wo sie wir­ken: in Gei­sel­hö­ring, offen und nach­voll­zieh­bar.


Sicher­heit bedeu­tet mehr als Kon­trol­le – sie ent­steht durch Prä­senz, Prä­ven­ti­on und sozia­len Zusam­men­halt. Wir wol­len die Mög­lich­keit einer kom­mu­na­len Sicher­heits­wacht prü­fen und dies in enger Abstim­mung mit Poli­zei und zustän­di­gen Behör­den tun. Gleich­zei­tig ist uns die Jugend­ar­beit ein zen­tra­les Anlie­gen: Der Ein­satz eines Street­wor­kers sowie geeig­ne­te Treff­punk­te und Räum­lich­kei­ten für Jugend­li­che, etwa ein Jugend­heim, sol­len geprüft und umge­setzt wer­den. Die Errich­tung eines Asyl­heims in Gei­sel­hö­ring leh­nen wir ab, solan­ge kein schlüs­si­ges Gesamt­kon­zept, kei­ne gesi­cher­te Finan­zie­rung und kei­ne trans­pa­ren­te Kosten­ver­tei­lung vor­lie­gen. Kom­mu­na­le Ent­schei­dun­gen dür­fen dabei nicht durch Vor­ga­ben aus Lan­des- oder Bun­des­po­li­tik, etwa durch den König­stei­ner Schlüs­sel, über die Köp­fe der Stadt und ihrer Bür­ger hin­weg erzwun­gen wer­den.


Ver­trau­en ent­steht durch Offen­heit und Nach­voll­zieh­bar­keit. Wir for­dern die voll­stän­di­ge Offen­le­gung von Aus­ga­ben, Pro­jek­ten und Ent­schei­dungs­we­gen der Stadt. Bür­ger sol­len früh­zei­tig infor­miert und aktiv ein­ge­bun­den wer­den – durch öffent­li­che The­men­ver­samm­lun­gen, digi­ta­le Betei­li­gung und kla­re Kom­mu­ni­ka­ti­on. Poli­tik ver­ste­hen wir als Dia­log auf Augen­hö­he, nicht als Ver­wal­tung von oben her­ab.


Steu­er­gel­der müs­sen spar­sam und sinn­voll ein­ge­setzt wer­den. Wir leh­nen unnö­ti­ge Aus­ga­ben, Pre­sti­ge­pro­jek­te und Maß­nah­men ohne kla­ren Nut­zen ab. Groß­flä­chi­ge Wind­kraft­an­la­gen im Gemein­de­ge­biet leh­nen wir aus Grün­den des Land­schafts­schut­zes und der Lebens­qua­li­tät ab. Städ­ti­sche Immo­bi­li­en dür­fen nicht jah­re­lang leer ste­hen – Leer­stän­de sol­len genutzt, ver­kauft oder abge­ris­sen wer­den, wie etwa beim Schleu­sin­ger Anwe­sen.


Eine nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung braucht kla­re Prio­ri­tä­ten. Maro­de und nicht mehr nutz­ba­re Gebäu­de sol­len ent­fernt wer­den, um das Stadt­bild auf­zu­wer­ten. Not­wen­di­ge Infra­struk­tur­maß­nah­men – etwa die Sanie­rung der Klär­an­la­ge – müs­sen umge­setzt wer­den, ohne die Bür­ger zusätz­lich finan­zi­ell zu bela­sten. Auch die Orts­tei­le ver­die­nen Auf­merk­sam­keit: kon­kre­te Maß­nah­men zur Ver­kehrs­si­cher­heit, etwa in Haders­bach, sind drin­gend erfor­der­lich.


Wir set­zen uns für die Wie­der­grün­dung bzw. Reak­ti­vie­rung eines Gewer­be­ver­eins in Gei­sel­hö­ring ein, um Han­del, Hand­werk und Mit­tel­stand bes­ser zu ver­net­zen. Zudem soll geprüft wer­den, ob eine kom­mu­na­le GmbH oder eine Anstalt des öffent­li­chen Rechts (AöR) gegrün­det wer­den kann, um Pro­jek­te selbst umzu­set­zen und regio­na­le Betrie­be bevor­zugt zu beauf­tra­gen. Ziel ist es, die Abhän­gig­keit von För­der­pro­gram­men zu redu­zie­ren, die aus­schließ­lich Fremd­ver­ga­ben erzwin­gen, und statt­des­sen Wert­schöp­fung vor Ort zu sichern. Auch eine eige­ne kom­mu­na­le Ener­gie­ver­wal­tung soll geprüft wer­den, um lang­fri­stig Kosten zu sen­ken und Ver­sor­gungs­si­cher­heit zu erhö­hen.


Fried­li­ches Gei­sel­hö­ring spricht sich aus heu­ti­ger Sicht gegen den Bau der Umge­hungs­stra­ße Haindling–Perkam aus. Gei­sel­hö­ring ver­fügt bereits über zwei gut aus­ge­bau­te Ver­kehrs­ach­sen Rich­tung Strau­bing, wäh­rend der Durch­gangs­ver­kehr rück­läu­fig ist. Der Bau wür­de wert­vol­le Natur­flä­chen zer­stö­ren, hohe Kosten ver­ur­sa­chen und basiert auf ver­al­te­ten Ver­kehrs­sta­ti­sti­ken. Statt­des­sen set­zen wir auf klei­ne­re, flä­chen­scho­nen­de Lösun­gen, ein Lkw-Durch­fahrts­ver­bot am Stadt­platz, eine ver­bes­ser­te Ver­kehrs­füh­rung sowie den Aus­bau eines funk­tio­nie­ren­den Ver­kehrs- und ÖPNV-Net­zes, ins­be­son­de­re in Rich­tung Strau­bing und in die Regi­on.


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