Unser Wahlprogramm 2026
Wahlprogramm Geiselhöring 2026 · Friedliches Geiselhöring · Kommunalwahl Bayern · Stadtratswahl Geiselhöring
Niederbayern ist mehr als ein Verwaltungsraum – es ist Heimat, Kultur und gelebte Tradition. Wir setzen uns für den Erhalt unserer kulturellen Eigenheiten, unserer Sprachvielfalt und unserer regionalen Identität ein. Landwirtschaft, Handwerk und Mittelstand sind tragende Säulen unserer Region und verdienen besonderen Schutz und Wertschätzung. Die Lebensqualität in Geiselhöring soll erhalten bleiben und sich an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientieren – nicht an übergeordneten Ideologien.
Wahlprogramm Geiselhöring 2026
Friedliches Geiselhöring
Kommunalwahl Bayern
Stadtratswahl Geiselhöring
Niederbayerische Identität
Regionale Kultur und Tradition
Landwirtschaft Handwerk Mittelstand
Politik muss wieder näher zu den Bürgern rücken. Wir wollen echte Mitbestimmung bei wichtigen Entscheidungen, die Geiselhöring betreffen. Bürgerbeteiligung soll transparent, niedrigschwellig und verbindlich sein – durch Bürgerversammlungen, öffentliche Diskussionen und digitale Beteiligungsformate. Entscheidungen sollen dort getroffen werden, wo sie wirken: in Geiselhöring, offen und nachvollziehbar.
Bürgerbeteiligung Geiselhöring
direkte Mitbestimmung
Kommunalwahl 2026
Friedliches Geiselhöring
Bürgerversammlungen
digitale Bürgerbeteiligung
Politik muss wieder näher zu den Bürgern rücken. Wir wollen echte Mitbestimmung bei wichtigen Entscheidungen, die Geiselhöring betreffen. Bürgerbeteiligung soll transparent, niedrigschwellig und verbindlich sein – durch Bürgerversammlungen, öffentliche Diskussionen und digitale Beteiligungsformate. Entscheidungen sollen dort getroffen werden, wo sie wirken: in Geiselhöring, offen und nachvollziehbar.
Bürgerbeteiligung Geiselhöring
direkte Mitbestimmung
Kommunalwahl 2026
Friedliches Geiselhöring
Bürgerversammlungen
digitale Bürgerbeteiligung
Sicherheit bedeutet mehr als Kontrolle – sie entsteht durch Präsenz, Prävention und sozialen Zusammenhalt. Wir wollen die Möglichkeit einer kommunalen Sicherheitswacht prüfen und dies in enger Abstimmung mit Polizei und zuständigen Behörden tun. Gleichzeitig ist uns die Jugendarbeit ein zentrales Anliegen: Der Einsatz eines Streetworkers sowie geeignete Treffpunkte und Räumlichkeiten für Jugendliche, etwa ein Jugendheim, sollen geprüft und umgesetzt werden. Die Errichtung eines Asylheims in Geiselhöring lehnen wir ab, solange kein schlüssiges Gesamtkonzept, keine gesicherte Finanzierung und keine transparente Kostenverteilung vorliegen. Kommunale Entscheidungen dürfen dabei nicht durch Vorgaben aus Landes- oder Bundespolitik, etwa durch den Königsteiner Schlüssel, über die Köpfe der Stadt und ihrer Bürger hinweg erzwungen werden.
Sicherheit Geiselhöring
kommunale Sicherheitswacht
Jugendarbeit Streetworker
Jugendheim Geiselhöring
Asylheim Geiselhöring
Königsteiner Schlüssel
Kommunalwahl 2026
Friedliches Geiselhöring
Vertrauen entsteht durch Offenheit und Nachvollziehbarkeit. Wir fordern die vollständige Offenlegung von Ausgaben, Projekten und Entscheidungswegen der Stadt. Bürger sollen frühzeitig informiert und aktiv eingebunden werden – durch öffentliche Themenversammlungen, digitale Beteiligung und klare Kommunikation. Politik verstehen wir als Dialog auf Augenhöhe, nicht als Verwaltung von oben herab.
Transparenz Geiselhöring
Offenlegung städtischer Ausgaben
Bürgernähe Kommunalpolitik
Bürgerdialog Geiselhöring
Kommunalwahl 2026
Friedliches Geiselhöring
Steuergelder müssen sparsam und sinnvoll eingesetzt werden. Wir lehnen unnötige Ausgaben, Prestigeprojekte und Maßnahmen ohne klaren Nutzen ab. Großflächige Windkraftanlagen im Gemeindegebiet lehnen wir aus Gründen des Landschaftsschutzes und der Lebensqualität ab. Städtische Immobilien dürfen nicht jahrelang leer stehen – Leerstände sollen genutzt, verkauft oder abgerissen werden, wie etwa beim Schleusinger Anwesen.
verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern
Finanzen Geiselhöring
Windkraft Geiselhöring
städtische Immobilien Leerstand
Schleusinger Anwesen
Kommunalwahl 2026
Friedliches Geiselhöring
Eine nachhaltige Stadtentwicklung braucht klare Prioritäten. Marode und nicht mehr nutzbare Gebäude sollen entfernt werden, um das Stadtbild aufzuwerten. Notwendige Infrastrukturmaßnahmen – etwa die Sanierung der Kläranlage – müssen umgesetzt werden, ohne die Bürger zusätzlich finanziell zu belasten. Auch die Ortsteile verdienen Aufmerksamkeit: konkrete Maßnahmen zur Verkehrssicherheit, etwa in Hadersbach, sind dringend erforderlich.
Stadtentwicklung Geiselhöring
Ortsbild Geiselhöring
Kläranlage Sanierung
Verkehrssicherheit Hadersbach
Infrastruktur Gemeinde
Kommunalwahl 2026
Friedliches Geiselhöring
Wir setzen uns für die Wiedergründung bzw. Reaktivierung eines Gewerbevereins in Geiselhöring ein, um Handel, Handwerk und Mittelstand besser zu vernetzen. Zudem soll geprüft werden, ob eine kommunale GmbH oder eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) gegründet werden kann, um Projekte selbst umzusetzen und regionale Betriebe bevorzugt zu beauftragen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Förderprogrammen zu reduzieren, die ausschließlich Fremdvergaben erzwingen, und stattdessen Wertschöpfung vor Ort zu sichern. Auch eine eigene kommunale Energieverwaltung soll geprüft werden, um langfristig Kosten zu senken und Versorgungssicherheit zu erhöhen.
Gewerbeverein Geiselhöring
kommunale GmbH
Anstalt öffentlichen Rechts AöR
regionale Vergabe
Wertschöpfung vor Ort
kommunale Energieverwaltung
Kommunalwahl 2026
Friedliches Geiselhöring
Friedliches Geiselhöring spricht sich aus heutiger Sicht gegen den Bau der Umgehungsstraße Haindling–Perkam aus. Geiselhöring verfügt bereits über zwei gut ausgebaute Verkehrsachsen Richtung Straubing, während der Durchgangsverkehr rückläufig ist. Der Bau würde wertvolle Naturflächen zerstören, hohe Kosten verursachen und basiert auf veralteten Verkehrsstatistiken. Stattdessen setzen wir auf kleinere, flächenschonende Lösungen, ein Lkw-Durchfahrtsverbot am Stadtplatz, eine verbesserte Verkehrsführung sowie den Ausbau eines funktionierenden Verkehrs- und ÖPNV-Netzes, insbesondere in Richtung Straubing und in die Region.
Umgehungsstraße Haindling Perkam
Verkehr Geiselhöring
Lkw Durchfahrtsverbot Stadtplatz
ÖPNV Anbindung Straubing
Verkehrsplanung Gemeinde
Kommunalwahl 2026
Friedliches Geiselhöring
Die folgenden Fragen wurden auf unseren Veranstaltungen anonym per Zettel gestellt. Vor Ort konnten wir leider nicht alle Fragen beantworten – das holen wir hiermit nach. Weitere Fragen beantworten wir gerne persönlich oder jederzeit über unser Kontaktformular.
Welche Ideen oder Vorschläge habt Ihr um wirtschaftlich etwas in Geiselhöring zu ändern?
Wie hoch sind die Asylkosten für Geiselhöring?
Warum habt Ihr was gegen Ausländer?
Wann werden im Labertal die ersten Windräder gebaut und welche Investoren stecken dahinter?
Bürokratieabbau für die Landwirtschaft – was können wir wirklich tun?
Hat die AfD etwas gegen Behinderte?
Wie viele Asylsuchende haben wir in Geiselhöring?
Was versuchen wir anders zu machen als andere?
Macht Ihr auch etwas für die Jugendlichen?
Hier kommt die Frage rein hier kommt die Frage rein hier kommt die Frage rein hier kommt die Frage rein?
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Geiselhöring braucht eine klare wirtschaftliche Strategie, die über reine Verwaltung hinausgeht. Unser Ziel ist es, die Stadt finanziell stabiler, unabhängiger und attraktiver für Unternehmen zu machen. Dabei setzen wir auf konkrete, umsetzbare Maßnahmen statt auf allgemeine Absichtserklärungen. Wirtschaft entsteht dort, wo Zusammenarbeit funktioniert, Rahmenbedingungen stimmen und Wertschöpfung im eigenen Raum bleibt.
Ein aktiver Gewerbeverein ist die Grundlage für eine starke lokale Wirtschaft. Wir wollen die Reaktivierung aktiv unterstützen und einen regelmäßigen Austausch zwischen Stadt und Betrieben etablieren. Gemeinsame Werbeaktionen, Veranstaltungen, bessere Online-Sichtbarkeit und koordinierte Standortwerbung können Handel, Handwerk, Dienstleister und Gastronomie stärken. Gleichzeitig entsteht ein direkter Draht zur Stadtverwaltung, sodass Probleme schneller gelöst und Chancen frühzeitig erkannt werden. Wirtschaft braucht Netzwerk – und dieses Netzwerk muss wiederbelebt werden.
Unser wirtschaftliches Leitbild ist die raumorientierte Volkswirtschaft. Das bedeutet: Wertschöpfung, Investitionen und Kaufkraft sollen möglichst im eigenen Raum bleiben. Regionale Betriebe sollen gestärkt, kurze Lieferketten gefördert und Kooperationen innerhalb der Region ausgebaut werden. Wichtig ist: Das ist keine Abschottung gegenüber anderen Regionen, sondern eine bewusste Priorisierung der eigenen Strukturen. Wer vor Ort ausbildet, Arbeitsplätze schafft und Steuern zahlt, verdient verlässliche Rahmenbedingungen und faire Berücksichtigung bei kommunalen Projekten.
Ein zentraler Baustein ist die Gründung einer kommunalen GmbH. Diese kann wirtschaftliche Projekte professionell entwickeln, Gewerbeflächen aktiv vermarkten, Beteiligungen prüfen und neue Einnahmequellen erschließen. Anders als klassische Verwaltungsstrukturen kann eine GmbH flexibler und unternehmerischer agieren – selbstverständlich unter klarer politischer Kontrolle. Ziel ist es, nicht nur zu reagieren, sondern aktiv wirtschaftliche Impulse zu setzen.
So schaffen wir neue Perspektiven für Unternehmen, sichern Arbeitsplätze und stärken dauerhaft die finanzielle Basis unserer Stadt.
Die Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern ist Aufgabe von Bund und Land. Dennoch entstehen auch auf kommunaler Ebene organisatorische Belastungen und indirekte Kosten. Transparente, ausschließlich auf Geiselhöring bezogene Zahlen sind öffentlich kaum klar ausgewiesen, da vieles über das Landratsamt abgewickelt wird.
Wir lehnen weitere Belastungen für unsere Stadt ab, solange kein schlüssiges, tragfähiges Gesamtkonzept vorliegt. Sicherheit der Bürger, transparente Finanzierung und funktionierende Integration müssen oberste Priorität haben. Wenn diese Voraussetzungen nicht gewährleistet sind, darf die Kommune nicht zusätzlich in die Verantwortung gedrängt werden.
Wer dauerhaft hier leben möchte, muss bereit sein, unsere Sprache zu lernen, unsere Rechtsordnung zu respektieren und sich in die Gesellschaft einzubringen. Integration bedeutet Mitwirkung. Ohne klare Integrationsbereitschaft entstehen Spannungen, die letztlich die kommunale Gemeinschaft belasten.
Zudem müssen Betreiberstrukturen und wirtschaftliche Hintergründe vollständig transparent sein. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass Unterkünfte primär als Geschäftsmodell betrieben werden. Humanitäre Hilfe darf kein intransparentes Renditeprojekt werden. Hier braucht es Offenlegung, Kontrolle und klare Regeln.
Unser Standpunkt ist daher eindeutig: Ohne Sicherheitskonzept, Integrationsverpflichtung und vollständige Kostentransparenz kann und darf es keine weiteren einseitigen Belastungen für Geiselhöring geben.
Diese Frage beantworten wir klar und eindeutig: Wir haben nichts gegen Ausländer. Wir lehnen Menschen nicht aufgrund ihrer Herkunft, Nationalität oder Religion ab. Viele von uns haben Freunde, Kollegen oder Familienmitglieder mit internationalem Hintergrund. Wer hier arbeitet, sich einbringt und Teil unserer Gemeinschaft sein möchte, ist selbstverständlich willkommen.
Unsere Kritik richtet sich nicht gegen Herkunft, sondern gegen Fehlentwicklungen in der Integrations- und Migrationspolitik. Wer dauerhaft hier lebt, sollte bereit sein, unsere Sprache zu lernen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu respektieren und sich in unsere Gesellschaft einzubringen. Integration bedeutet gegenseitiger Respekt – nicht die Aufgabe der eigenen Identität, aber auch nicht die Ablehnung der Kultur des Gastlandes.
Der Sozialstaat ist für Menschen gedacht, die Hilfe benötigen – unabhängig von ihrer Herkunft. Was wir jedoch kritisch sehen, ist ein System, das Fehlanreize setzt oder mangelnde Integrationsbereitschaft dauerhaft finanziert. Leistung, Eigenverantwortung und Mitwirkungspflichten müssen für alle gleichermaßen gelten. Das ist keine Frage der Nationalität, sondern der Fairness gegenüber den Steuerzahlern.
Wir stehen für ein Miteinander auf Basis von Recht, Ordnung und gegenseitigem Respekt. Unsere kulturellen Traditionen, Werte und Bräuche sind Teil unserer Identität. Diese zu bewahren ist kein Zeichen von Fremdenfeindlichkeit, sondern Ausdruck kultureller Selbstachtung. Vielfalt funktioniert dort, wo klare Regeln gelten und diese auch eingefordert werden.
Kurz gesagt: Wir unterscheiden nicht nach Herkunft – wir unterscheiden nach Verhalten und Integrationsbereitschaft.
Im Labertal befinden sich mehrere Windkraft-Projekte in unterschiedlichen Planungsstadien.
Nach aktuellem Stand (Februar 2026) gibt es jedoch keinen offiziell bestätigten
Baubeginn mit verbindlichem Termin. Die Vorhaben befinden sich überwiegend im Genehmigungs-
und Prüfverfahren. Umweltgutachten, artenschutzrechtliche Bewertungen sowie behördliche
Entscheidungen sind Voraussetzung für einen möglichen Baustart.
Konkrete Bauzeiten hängen vom Abschluss der Genehmigungsverfahren ab.
Solange diese nicht rechtskräftig abgeschlossen sind, kann kein verbindlicher
Starttermin genannt werden. Nach derzeitiger Informationslage ist daher nicht
absehbar, wann die ersten Anlagen tatsächlich errichtet werden.
Laut öffentlich zugänglichen Projektübersichten sind im Raum Labertal mehrere
Projektentwickler aktiv, darunter:
Eine Übersicht über die bekannten Standorte, Projektierer und Hintergründe
findet sich unter anderem auf der Informationsseite der Bürgerinitiative:
https://buergerinitiative-pronatur.de/
Bürger fragen zu Recht nach Transparenz bei Investorenstrukturen und
Beteiligungsmodellen. Entscheidend ist, dass Eigentumsverhältnisse,
wirtschaftliche Auswirkungen und mögliche Bürgerbeteiligungen offen
kommuniziert werden.
Zusammengefasst: Es sind mehrere Projektierer im Labertal aktiv,
aber nach aktuellem Stand (Februar 2026) liegt kein verbindlich
festgelegter Baubeginn vor. Der weitere Verlauf hängt von den
rechtlichen Verfahren und behördlichen Entscheidungen ab.
Die Belastung unserer Landwirte durch Dokumentationspflichten, Auflagen und ständig neue Vorschriften ist real. Viele Betriebe fühlen sich von Politik und Verwaltung allein gelassen. Ehrlich gesagt: Ein Stadtrat kann keine EU- oder Bundesgesetze ändern. Düngeverordnung, Förderrecht oder Tierhaltungsauflagen entstehen nicht auf kommunaler Ebene.
Was wir aber können: Missstände klar benennen und uns politisch hinter unsere Landwirte stellen. Wenn Vorschriften praxisfern oder unverhältnismäßig sind, muss das offen angesprochen werden. Landwirtschaft ist keine Ideologie, sondern Existenzgrundlage unserer Region.
Wir können regionale Strukturen fördern – ähnlich wie beim Gewerbeverein. Vernetzung, Direktvermarktung, Kooperationen zwischen Landwirtschaft, Handel und Gastronomie sowie eine stärkere regionale Beschaffung stärken die Betriebe wirtschaftlich. Wer vor Ort produziert, soll auch vor Ort Wertschätzung erfahren.
Kommunale Verfahren – etwa bei Bauanträgen oder Hofentwicklungen – müssen zügig und lösungsorientiert abgewickelt werden. Hier darf keine zusätzliche Bürokratie entstehen. Die Verwaltung muss Dienstleister sein und nicht zusätzliche Belastung.
Wenn Landwirte sich über überzogene Vorgaben beschweren, braucht es politischen Rückhalt. Der Stadtrat kann Resolutionen einbringen, sich mit anderen Gemeinden abstimmen und Druck auf Kreis, Land und Bund ausüben. Veränderung entsteht, wenn viele Kommunen geschlossen auftreten.
Unser Ziel ist nicht Konfrontation, sondern gesunder Menschenverstand: weniger ideologische Vorgaben, mehr Praxisnähe und eine Politik, die unsere bäuerlichen Familienbetriebe als Rückgrat der Region schützt.
Nein: In den vorliegenden Programmen wird Menschen mit Behinderungen ausdrücklich ein Recht auf Teilhabe zugesprochen. Im kommunalpolitischen Rahmenprogramm der AfD Bayern (Kommunalwahlen 2026) heißt es, Menschen mit Behinderungen hätten ein Recht auf Teilhabe am kulturellen, sozialen und politischen Leben. Gleichzeitig wird bei Baumaßnahmen eine „Ausgewogenheit“ zwischen Barrierefreiheit und Wirtschaftlichkeit gefordert und digitale Barrierefreiheit solle „sinnvoll und praxisnah“ in kommunale Abläufe integriert werden.
Der strittigste Punkt ist die Schulpolitik: Im AfD-Grundsatzprogramm wird „keine Inklusion um jeden Preis“ gefordert und der Erhalt von Förder- und Sonderschulen betont. Dahinter steht die Position, dass verpflichtende Inklusion, wie sie häufig umgesetzt wird, erhebliche Kosten verursache und den Lernerfolg beeinträchtigen könne. Gleichzeitig soll nach dieser Darstellung die Wahlfreiheit der Eltern erhalten bleiben, ob ein Kind eine Förderschule oder ein anderes Angebot besucht.
Aus unserer Erfahrung – auch aus dem beruflichen Blickwinkel innerhalb des Schulsystems – ist das Thema komplex: Inklusion kann funktionieren, braucht aber genügend Personal, Räume, Zeit, Förderkräfte und ein tragfähiges Konzept. Wird sie nur „auf dem Papier“ eingeführt, überfordert das Schulen, hilft den betroffenen Kindern nicht ausreichend und belastet gleichzeitig den Unterricht für alle. Das ist keine Frage von Ausgrenzung, sondern von Qualität, Ressourcen und realistischen Strukturen.
Wer sich selbst ein Bild machen will, kann die genannten Passagen hier nachlesen:
Kommunalpolitisches Rahmenprogramm AfD Bayern (2026)
Die genaue Zahl der in Geiselhöring untergebrachten Asylsuchenden wird nicht dauerhaft öffentlich separat ausgewiesen, da die Zuweisung über den Landkreis erfolgt. Grundlage der bundesweiten Verteilung ist der sogenannte Königsteiner Schlüssel, nach dem die Bundesländer entsprechend Steueraufkommen und Bevölkerungszahl verpflichtet werden, Personen aufzunehmen.
Das Problem: Die Verteilung erfolgt formal nach Quote – nicht nach tatsächlicher Leistungsfähigkeit einzelner Gemeinden. Kommunale Infrastruktur, Wohnraumsituation, Sicherheitslage oder Integrationskapazitäten spielen häufig nur eine untergeordnete Rolle. Die kommunale Selbstverwaltung wird dadurch faktisch stark eingeschränkt.
Wir sind der Auffassung, dass Städte und Gemeinden ein echtes Mitspracherecht erhalten müssen. Wenn Kapazitätsgrenzen erreicht sind oder Sicherheits- und Integrationskonzepte nicht tragfähig sind, muss eine Kommune die Möglichkeit haben, dies klar zu benennen und weitere Zuweisungen auszusetzen. Kommunale Demokratie darf nicht zur reinen Vollzugsinstanz übergeordneter Entscheidungen werden.
Sicherheit der Bürger hat oberste Priorität. Wo Integrationsstrukturen überlastet sind, steigt das Risiko von Spannungen und Problemen. Politik darf Erfahrungen aus anderen Kommunen nicht ignorieren. Es braucht realistische Kapazitätsgrenzen, verbindliche Integrationsanforderungen und transparente Information der Bevölkerung.
Unser Standpunkt ist klar: Humanitäre Hilfe darf nicht zulasten der kommunalen Stabilität gehen. Entscheidungen müssen vor Ort tragfähig sein – und nicht ausschließlich auf abstrakten Verteilungsschlüsseln beruhen.
Wir sind nicht parteigebunden. Wir sind keine Außenstelle einer Landes- oder Bundespartei. Unser Fokus liegt ausschließlich auf Geiselhöring. Genau das ist unser Unterschied: Entscheidungen werden nicht nach Parteivorgabe getroffen, sondern nach gesundem Menschenverstand und im Interesse unserer Bürger.
Wir wollen deutlich mehr Transparenz in kommunalen Entscheidungen. Haushaltszahlen, Projektstände und Investitionen sollen verständlich und regelmäßig veröffentlicht werden. Bürger haben ein Recht zu wissen, wie Entscheidungen zustande kommen und wie ihr Geld verwendet wird.
Zu Beginn jeder Stadtratssitzung soll eine feste Bürgerfragestunde von mindestens 30 Minuten stattfinden. Bürger sollen Fragen stellen, Anliegen vorbringen und Kritik äußern können – öffentlich und ohne bürokratische Hürden. Politik darf nicht nur reden, sie muss auch zuhören.
Wir wollen prüfen, wie digitale Beteiligungsformen umgesetzt werden können – etwa Online-Abstimmungen oder Bürgerbefragungen zu wichtigen kommunalen Projekten. Moderne Technik bietet die Möglichkeit, mehr Menschen einzubinden. Wer arbeiten geht oder Familie hat, kann nicht immer persönlich erscheinen – Beteiligung darf nicht an Öffnungszeiten scheitern.
Während viele Kommunen nur reagieren, wollen wir aktiv gestalten. Mit einer kommunalen GmbH könnten Projekte professionell entwickelt, Gewerbeflächen gezielt vermarktet und neue Einnahmequellen erschlossen werden. Ziel ist eine starke regionale Wirtschaft im Sinne einer raumorientierten Volkswirtschaft – Wertschöpfung soll im Ort bleiben und Arbeitsplätze gesichert werden.
Kurz gesagt: Wir stehen für Transparenz, Mitbestimmung und wirtschaftliche Eigenständigkeit. Weniger Parteipolitik – mehr Geiselhöring.
Ja – und zwar bewusst. Jugendliche sind nicht „das Problem von morgen“, sondern ein Teil unserer Stadt von heute. Wer nur über Ordnung spricht, aber keine Perspektiven schafft, denkt zu kurz. Wir wollen Angebote schaffen, bevor Frust entsteht.
Jugendliche brauchen eigene Treffpunkte. Nicht jeder kann oder will seine Freizeit nur im Verein verbringen. Wir setzen uns daher für geeignete Räumlichkeiten ein – etwa einen offenen Jugendtreff mit klaren Regeln, aber ohne ständige Bevormundung. Ein Ort, an dem man sich treffen, austauschen, Musik hören oder Projekte starten kann.
Zusätzlich halten wir einen Streetworker für sinnvoll. Eine neutrale Ansprechperson, die zwischen Jugendlichen, Eltern, Stadt und Polizei vermittelt, Konflikte früh erkennt und Vertrauen aufbaut. Prävention ist günstiger und nachhaltiger als spätere Eskalation.
Jugendliche sollen nicht nur betreut, sondern beteiligt werden. Wir können Jugendforen oder regelmäßige Jugendgespräche einführen, bei denen junge Menschen ihre Anliegen direkt vorbringen. Wer Verantwortung übertragen bekommt, entwickelt Verantwortungsbewusstsein.
Gute Jugendarbeit kostet Geld – aber fehlende Jugendarbeit kostet am Ende mehr. Wenn die Stadt allein keine Mittel bereitstellen kann, sind auch private Initiativen, Sponsoring oder ehrenamtliche Modelle denkbar. Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu unterstützen, anstatt nur Probleme zu verwalten.
Unser Ziel ist klar: Jugendlichen Perspektiven geben, bevor Frust entsteht – und ihnen zeigen, dass sie ein wichtiger Teil von Geiselhöring sind.
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