Norman Fasshauer

Norman Fasshauer

Helmut Bauer

Helmut Bauer

Manfred Fuß

Manfred Fuß

Alfred Eimer

Alfred Eimer

Siegfried Birl

Siegfried Birl

Martina Bauer

Martina Bauer

Manuela Mießlinger

Manuela Mießlinger

Sebastian Bednorz

Sebastian Bednorz

Monika Rothermund

Monika Rothermund

Unser Wahlprogramm 2026


Nie­der­bay­ern ist mehr als ein Ver­wal­tungs­raum – es ist Hei­mat, Kul­tur und geleb­te Tra­di­ti­on. Wir set­zen uns für den Erhalt unse­rer kul­tu­rel­len Eigen­hei­ten, unse­rer Sprach­viel­falt und unse­rer regio­na­len Iden­ti­tät ein. Land­wirt­schaft, Hand­werk und Mit­tel­stand sind tra­gen­de Säu­len unse­rer Regi­on und ver­die­nen beson­de­ren Schutz und Wert­schät­zung. Die Lebens­qua­li­tät in Gei­sel­hö­ring soll erhal­ten blei­ben und sich an den Bedürf­nis­sen der Men­schen vor Ort ori­en­tie­ren – nicht an über­ge­ord­ne­ten Ideo­lo­gien.

Poli­tik muss wie­der näher zu den Bür­gern rücken. Wir wol­len ech­te Mit­be­stim­mung bei wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen, die Gei­sel­hö­ring betref­fen. Bür­ger­be­tei­li­gung soll trans­pa­rent, nied­rig­schwel­lig und ver­bind­lich sein – durch Bür­ger­ver­samm­lun­gen, öffent­li­che Dis­kus­sio­nen und digi­ta­le Betei­li­gungs­for­ma­te. Ent­schei­dun­gen sol­len dort getrof­fen wer­den, wo sie wir­ken: in Gei­sel­hö­ring, offen und nach­voll­zieh­bar.


Poli­tik muss wie­der näher zu den Bür­gern rücken. Wir wol­len ech­te Mit­be­stim­mung bei wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen, die Gei­sel­hö­ring betref­fen. Bür­ger­be­tei­li­gung soll trans­pa­rent, nied­rig­schwel­lig und ver­bind­lich sein – durch Bür­ger­ver­samm­lun­gen, öffent­li­che Dis­kus­sio­nen und digi­ta­le Betei­li­gungs­for­ma­te. Ent­schei­dun­gen sol­len dort getrof­fen wer­den, wo sie wir­ken: in Gei­sel­hö­ring, offen und nach­voll­zieh­bar.


Sicher­heit bedeu­tet mehr als Kon­trol­le – sie ent­steht durch Prä­senz, Prä­ven­ti­on und sozia­len Zusam­men­halt. Wir wol­len die Mög­lich­keit einer kom­mu­na­len Sicher­heits­wacht prü­fen und dies in enger Abstim­mung mit Poli­zei und zustän­di­gen Behör­den tun. Gleich­zei­tig ist uns die Jugend­ar­beit ein zen­tra­les Anlie­gen: Der Ein­satz eines Street­wor­kers sowie geeig­ne­te Treff­punk­te und Räum­lich­kei­ten für Jugend­li­che, etwa ein Jugend­heim, sol­len geprüft und umge­setzt wer­den. Die Errich­tung eines Asyl­heims in Gei­sel­hö­ring leh­nen wir ab, solan­ge kein schlüs­si­ges Gesamt­kon­zept, kei­ne gesi­cher­te Finan­zie­rung und kei­ne trans­pa­ren­te Kosten­ver­tei­lung vor­lie­gen. Kom­mu­na­le Ent­schei­dun­gen dür­fen dabei nicht durch Vor­ga­ben aus Lan­des- oder Bun­des­po­li­tik, etwa durch den König­stei­ner Schlüs­sel, über die Köp­fe der Stadt und ihrer Bür­ger hin­weg erzwun­gen wer­den.


Ver­trau­en ent­steht durch Offen­heit und Nach­voll­zieh­bar­keit. Wir for­dern die voll­stän­di­ge Offen­le­gung von Aus­ga­ben, Pro­jek­ten und Ent­schei­dungs­we­gen der Stadt. Bür­ger sol­len früh­zei­tig infor­miert und aktiv ein­ge­bun­den wer­den – durch öffent­li­che The­men­ver­samm­lun­gen, digi­ta­le Betei­li­gung und kla­re Kom­mu­ni­ka­ti­on. Poli­tik ver­ste­hen wir als Dia­log auf Augen­hö­he, nicht als Ver­wal­tung von oben her­ab.


Steu­er­gel­der müs­sen spar­sam und sinn­voll ein­ge­setzt wer­den. Wir leh­nen unnö­ti­ge Aus­ga­ben, Pre­sti­ge­pro­jek­te und Maß­nah­men ohne kla­ren Nut­zen ab. Groß­flä­chi­ge Wind­kraft­an­la­gen im Gemein­de­ge­biet leh­nen wir aus Grün­den des Land­schafts­schut­zes und der Lebens­qua­li­tät ab. Städ­ti­sche Immo­bi­li­en dür­fen nicht jah­re­lang leer ste­hen – Leer­stän­de sol­len genutzt, ver­kauft oder abge­ris­sen wer­den, wie etwa beim Schleu­sin­ger Anwe­sen.


Eine nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung braucht kla­re Prio­ri­tä­ten. Maro­de und nicht mehr nutz­ba­re Gebäu­de sol­len ent­fernt wer­den, um das Stadt­bild auf­zu­wer­ten. Not­wen­di­ge Infra­struk­tur­maß­nah­men – etwa die Sanie­rung der Klär­an­la­ge – müs­sen umge­setzt wer­den, ohne die Bür­ger zusätz­lich finan­zi­ell zu bela­sten. Auch die Orts­tei­le ver­die­nen Auf­merk­sam­keit: kon­kre­te Maß­nah­men zur Ver­kehrs­si­cher­heit, etwa in Haders­bach, sind drin­gend erfor­der­lich.


Wir set­zen uns für die Wie­der­grün­dung bzw. Reak­ti­vie­rung eines Gewer­be­ver­eins in Gei­sel­hö­ring ein, um Han­del, Hand­werk und Mit­tel­stand bes­ser zu ver­net­zen. Zudem soll geprüft wer­den, ob eine kom­mu­na­le GmbH oder eine Anstalt des öffent­li­chen Rechts (AöR) gegrün­det wer­den kann, um Pro­jek­te selbst umzu­set­zen und regio­na­le Betrie­be bevor­zugt zu beauf­tra­gen. Ziel ist es, die Abhän­gig­keit von För­der­pro­gram­men zu redu­zie­ren, die aus­schließ­lich Fremd­ver­ga­ben erzwin­gen, und statt­des­sen Wert­schöp­fung vor Ort zu sichern. Auch eine eige­ne kom­mu­na­le Ener­gie­ver­wal­tung soll geprüft wer­den, um lang­fri­stig Kosten zu sen­ken und Ver­sor­gungs­si­cher­heit zu erhö­hen.


Fried­li­ches Gei­sel­hö­ring spricht sich aus heu­ti­ger Sicht gegen den Bau der Umge­hungs­stra­ße Haindling–Perkam aus. Gei­sel­hö­ring ver­fügt bereits über zwei gut aus­ge­bau­te Ver­kehrs­ach­sen Rich­tung Strau­bing, wäh­rend der Durch­gangs­ver­kehr rück­läu­fig ist. Der Bau wür­de wert­vol­le Natur­flä­chen zer­stö­ren, hohe Kosten ver­ur­sa­chen und basiert auf ver­al­te­ten Ver­kehrs­sta­ti­sti­ken. Statt­des­sen set­zen wir auf klei­ne­re, flä­chen­scho­nen­de Lösun­gen, ein Lkw-Durch­fahrts­ver­bot am Stadt­platz, eine ver­bes­ser­te Ver­kehrs­füh­rung sowie den Aus­bau eines funk­tio­nie­ren­den Ver­kehrs- und ÖPNV-Net­zes, ins­be­son­de­re in Rich­tung Strau­bing und in die Regi­on.


Wahlprogramm 2026

Flugblatt zur Kommunalwahl 2026 Rückseite

Wahlprogramm 2026 Seite 2

Flugblatt zur Kommunalwahl 2026 Programm

Fragen aus unseren Veranstaltungen – anonym gestellt, jetzt vollständig beantwortet

Die fol­gen­den Fra­gen wur­den auf unse­ren Ver­an­stal­tun­gen anonym per Zet­tel gestellt. Vor Ort konn­ten wir lei­der nicht alle Fra­gen beant­wor­ten – das holen wir hier­mit nach. Wei­te­re Fra­gen beant­wor­ten wir ger­ne per­sön­lich oder jeder­zeit über unser Kon­takt­for­mu­lar.

Wel­che Ideen oder Vor­schlä­ge habt Ihr um wirt­schaft­lich etwas in Gei­sel­hö­ring zu ändern?

Wie hoch sind die Asyl­ko­sten für Gei­sel­hö­ring?

War­um habt Ihr was gegen Aus­län­der?

Wann wer­den im Laber­tal die ersten Wind­rä­der gebaut und wel­che Inve­sto­ren stecken dahin­ter?

Büro­kra­tie­ab­bau für die Land­wirt­schaft – was kön­nen wir wirk­lich tun?

Hat die AfD etwas gegen Behin­der­te?

Wie vie­le Asyl­su­chen­de haben wir in Gei­sel­hö­ring?

Was ver­su­chen wir anders zu machen als ande­re?

Macht Ihr auch etwas für die Jugend­li­chen?

Hier kommt die Fra­ge rein hier kommt die Fra­ge rein hier kommt die Fra­ge rein hier kommt die Fra­ge rein?

Hier kommt die Fra­ge rein hier kommt die Fra­ge rein hier kommt die Fra­ge rein hier kommt die Fra­ge rein?

Hier kommt die Fra­ge rein hier kommt die Fra­ge rein hier kommt die Fra­ge rein hier kommt die Fra­ge rein?

Welche Ideen und Vorschläge haben wir, um wirtschaftlich etwas in Geiselhöring zu ändern?

Gei­sel­hö­ring braucht eine kla­re wirt­schaft­li­che Stra­te­gie, die über rei­ne Ver­wal­tung hin­aus­geht. Unser Ziel ist es, die Stadt finan­zi­ell sta­bi­ler, unab­hän­gi­ger und attrak­ti­ver für Unter­neh­men zu machen. Dabei set­zen wir auf kon­kre­te, umsetz­ba­re Maß­nah­men statt auf all­ge­mei­ne Absichts­er­klä­run­gen. Wirt­schaft ent­steht dort, wo Zusam­men­ar­beit funk­tio­niert, Rah­men­be­din­gun­gen stim­men und Wert­schöp­fung im eige­nen Raum bleibt.

1) Reaktivierung des Gewerbevereins

Ein akti­ver Gewer­be­ver­ein ist die Grund­la­ge für eine star­ke loka­le Wirt­schaft. Wir wol­len die Reak­ti­vie­rung aktiv unter­stüt­zen und einen regel­mä­ßi­gen Aus­tausch zwi­schen Stadt und Betrie­ben eta­blie­ren. Gemein­sa­me Wer­be­ak­tio­nen, Ver­an­stal­tun­gen, bes­se­re Online-Sicht­bar­keit und koor­di­nier­te Stand­ort­wer­bung kön­nen Han­del, Hand­werk, Dienst­lei­ster und Gastro­no­mie stär­ken. Gleich­zei­tig ent­steht ein direk­ter Draht zur Stadt­ver­wal­tung, sodass Pro­ble­me schnel­ler gelöst und Chan­cen früh­zei­tig erkannt wer­den. Wirt­schaft braucht Netz­werk – und die­ses Netz­werk muss wie­der­be­lebt wer­den.

2) Raumorientierte Volkswirtschaft als Leitbild

Unser wirt­schaft­li­ches Leit­bild ist die raum­ori­en­tier­te Volks­wirt­schaft. Das bedeu­tet: Wert­schöp­fung, Inve­sti­tio­nen und Kauf­kraft sol­len mög­lichst im eige­nen Raum blei­ben. Regio­na­le Betrie­be sol­len gestärkt, kur­ze Lie­fer­ket­ten geför­dert und Koope­ra­tio­nen inner­halb der Regi­on aus­ge­baut wer­den. Wich­tig ist: Das ist kei­ne Abschot­tung gegen­über ande­ren Regio­nen, son­dern eine bewuss­te Prio­ri­sie­rung der eige­nen Struk­tu­ren. Wer vor Ort aus­bil­det, Arbeits­plät­ze schafft und Steu­ern zahlt, ver­dient ver­läss­li­che Rah­men­be­din­gun­gen und fai­re Berück­sich­ti­gung bei kom­mu­na­len Pro­jek­ten.

3) Gründung einer kommunalen GmbH

Ein zen­tra­ler Bau­stein ist die Grün­dung einer kom­mu­na­len GmbH. Die­se kann wirt­schaft­li­che Pro­jek­te pro­fes­sio­nell ent­wickeln, Gewer­be­flä­chen aktiv ver­mark­ten, Betei­li­gun­gen prü­fen und neue Ein­nah­me­quel­len erschlie­ßen. Anders als klas­si­sche Ver­wal­tungs­struk­tu­ren kann eine GmbH fle­xi­bler und unter­neh­me­ri­scher agie­ren – selbst­ver­ständ­lich unter kla­rer poli­ti­scher Kon­trol­le. Ziel ist es, nicht nur zu reagie­ren, son­dern aktiv wirt­schaft­li­che Impul­se zu set­zen.

So schaf­fen wir neue Per­spek­ti­ven für Unter­neh­men, sichern Arbeits­plät­ze und stär­ken dau­er­haft die finan­zi­el­le Basis unse­rer Stadt.

Wie hoch sind die Asylkosten für Geiselhöring?

Die Unter­brin­gung und Ver­sor­gung von Asyl­be­wer­bern ist Auf­ga­be von Bund und Land. Den­noch ent­ste­hen auch auf kom­mu­na­ler Ebe­ne orga­ni­sa­to­ri­sche Bela­stun­gen und indi­rek­te Kosten. Trans­pa­ren­te, aus­schließ­lich auf Gei­sel­hö­ring bezo­ge­ne Zah­len sind öffent­lich kaum klar aus­ge­wie­sen, da vie­les über das Land­rats­amt abge­wickelt wird.

Unsere klare Haltung

Wir leh­nen wei­te­re Bela­stun­gen für unse­re Stadt ab, solan­ge kein schlüs­si­ges, trag­fä­hi­ges Gesamt­kon­zept vor­liegt. Sicher­heit der Bür­ger, trans­pa­ren­te Finan­zie­rung und funk­tio­nie­ren­de Inte­gra­ti­on müs­sen ober­ste Prio­ri­tät haben. Wenn die­se Vor­aus­set­zun­gen nicht gewähr­lei­stet sind, darf die Kom­mu­ne nicht zusätz­lich in die Ver­ant­wor­tung gedrängt wer­den.

Integration ist keine Einbahnstraße

Wer dau­er­haft hier leben möch­te, muss bereit sein, unse­re Spra­che zu ler­nen, unse­re Rechts­ord­nung zu respek­tie­ren und sich in die Gesell­schaft ein­zu­brin­gen. Inte­gra­ti­on bedeu­tet Mit­wir­kung. Ohne kla­re Inte­gra­ti­ons­be­reit­schaft ent­ste­hen Span­nun­gen, die letzt­lich die kom­mu­na­le Gemein­schaft bela­sten.

Wirtschaftliche Interessen offenlegen

Zudem müs­sen Betrei­ber­struk­tu­ren und wirt­schaft­li­che Hin­ter­grün­de voll­stän­dig trans­pa­rent sein. Es darf nicht der Ein­druck ent­ste­hen, dass Unter­künf­te pri­mär als Geschäfts­mo­dell betrie­ben wer­den. Huma­ni­tä­re Hil­fe darf kein intrans­pa­ren­tes Ren­di­te­pro­jekt wer­den. Hier braucht es Offen­le­gung, Kon­trol­le und kla­re Regeln.

Unser Stand­punkt ist daher ein­deu­tig: Ohne Sicher­heits­kon­zept, Inte­gra­ti­ons­ver­pflich­tung und voll­stän­di­ge Kosten­trans­pa­renz kann und darf es kei­ne wei­te­ren ein­sei­ti­gen Bela­stun­gen für Gei­sel­hö­ring geben.

Warum habt Ihr etwas gegen Ausländer?

Die­se Fra­ge beant­wor­ten wir klar und ein­deu­tig: Wir haben nichts gegen Aus­län­der. Wir leh­nen Men­schen nicht auf­grund ihrer Her­kunft, Natio­na­li­tät oder Reli­gi­on ab. Vie­le von uns haben Freun­de, Kol­le­gen oder Fami­li­en­mit­glie­der mit inter­na­tio­na­lem Hin­ter­grund. Wer hier arbei­tet, sich ein­bringt und Teil unse­rer Gemein­schaft sein möch­te, ist selbst­ver­ständ­lich will­kom­men.

Worum es uns wirklich geht

Unse­re Kri­tik rich­tet sich nicht gegen Her­kunft, son­dern gegen Fehl­ent­wick­lun­gen in der Inte­gra­ti­ons- und Migra­ti­ons­po­li­tik. Wer dau­er­haft hier lebt, soll­te bereit sein, unse­re Spra­che zu ler­nen, die frei­heit­lich-demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung zu respek­tie­ren und sich in unse­re Gesell­schaft ein­zu­brin­gen. Inte­gra­ti­on bedeu­tet gegen­sei­ti­ger Respekt – nicht die Auf­ga­be der eige­nen Iden­ti­tät, aber auch nicht die Ableh­nung der Kul­tur des Gast­lan­des.

Sozialstaat und Verantwortung

Der Sozi­al­staat ist für Men­schen gedacht, die Hil­fe benö­ti­gen – unab­hän­gig von ihrer Her­kunft. Was wir jedoch kri­tisch sehen, ist ein System, das Fehl­an­rei­ze setzt oder man­geln­de Inte­gra­ti­ons­be­reit­schaft dau­er­haft finan­ziert. Lei­stung, Eigen­ver­ant­wor­tung und Mit­wir­kungs­pflich­ten müs­sen für alle glei­cher­ma­ßen gel­ten. Das ist kei­ne Fra­ge der Natio­na­li­tät, son­dern der Fair­ness gegen­über den Steu­er­zah­lern.

Unsere Haltung

Wir ste­hen für ein Mit­ein­an­der auf Basis von Recht, Ord­nung und gegen­sei­ti­gem Respekt. Unse­re kul­tu­rel­len Tra­di­tio­nen, Wer­te und Bräu­che sind Teil unse­rer Iden­ti­tät. Die­se zu bewah­ren ist kein Zei­chen von Frem­den­feind­lich­keit, son­dern Aus­druck kul­tu­rel­ler Selbst­ach­tung. Viel­falt funk­tio­niert dort, wo kla­re Regeln gel­ten und die­se auch ein­ge­for­dert wer­den.

Kurz gesagt: Wir unter­schei­den nicht nach Her­kunft – wir unter­schei­den nach Ver­hal­ten und Inte­gra­ti­ons­be­reit­schaft.

Wann werden im Labertal die ersten Windräder gebaut und welche Investoren stecken dahinter?

Im Laber­tal befin­den sich meh­re­re Wind­kraft-Pro­jek­te in unter­schied­li­chen Pla­nungs­sta­di­en.
Nach aktu­el­lem Stand (Febru­ar 2026) gibt es jedoch kei­nen offi­zi­ell bestä­tig­ten
Bau­be­ginn mit ver­bind­li­chem Ter­min. Die Vor­ha­ben befin­den sich über­wie­gend im Geneh­mi­gungs-
und Prüf­ver­fah­ren. Umwelt­gut­ach­ten, arten­schutz­recht­li­che Bewer­tun­gen sowie behörd­li­che
Ent­schei­dun­gen sind Vor­aus­set­zung für einen mög­li­chen Bau­start.

Planungsstand

Kon­kre­te Bau­zei­ten hän­gen vom Abschluss der Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren ab.
Solan­ge die­se nicht rechts­kräf­tig abge­schlos­sen sind, kann kein ver­bind­li­cher
Start­ter­min genannt wer­den. Nach der­zei­ti­ger Infor­ma­ti­ons­la­ge ist daher nicht
abseh­bar, wann die ersten Anla­gen tat­säch­lich errich­tet wer­den.

Bekannte Projektierer und Investoren

Laut öffent­lich zugäng­li­chen Pro­jekt­über­sich­ten sind im Raum Laber­tal meh­re­re
Pro­jekt­ent­wick­ler aktiv, dar­un­ter:

  • PRIMUS Ener­gie
  • JUWI
  • Herr­mann
  • Unend­lich Ener­gie
  • KERL Pro­jekt GmbH
  • Ener­gie­al­li­anz Bay­ern
  • Alter­ric

Eine Über­sicht über die bekann­ten Stand­or­te, Pro­jek­tie­rer und Hin­ter­grün­de
fin­det sich unter ande­rem auf der Infor­ma­ti­ons­sei­te der Bür­ger­initia­ti­ve:


https://buergerinitiative-pronatur.de/

Transparenz und offene Fragen

Bür­ger fra­gen zu Recht nach Trans­pa­renz bei Inve­sto­ren­struk­tu­ren und
Betei­li­gungs­mo­del­len. Ent­schei­dend ist, dass Eigen­tums­ver­hält­nis­se,
wirt­schaft­li­che Aus­wir­kun­gen und mög­li­che Bür­ger­be­tei­li­gun­gen offen
kom­mu­ni­ziert wer­den.

Zusam­men­ge­fasst: Es sind meh­re­re Pro­jek­tie­rer im Laber­tal aktiv,
aber nach aktu­el­lem Stand (Febru­ar 2026) liegt kein ver­bind­lich
fest­ge­leg­ter Bau­be­ginn vor
. Der wei­te­re Ver­lauf hängt von den
recht­li­chen Ver­fah­ren und behörd­li­chen Ent­schei­dun­gen ab.

Bürokratieabbau für die Landwirtschaft – was können wir wirklich tun?

Die Bela­stung unse­rer Land­wir­te durch Doku­men­ta­ti­ons­pflich­ten, Auf­la­gen und stän­dig neue Vor­schrif­ten ist real. Vie­le Betrie­be füh­len sich von Poli­tik und Ver­wal­tung allein gelas­sen. Ehr­lich gesagt: Ein Stadt­rat kann kei­ne EU- oder Bun­des­ge­set­ze ändern. Dün­ge­ver­ord­nung, För­der­recht oder Tier­hal­tungs­auf­la­gen ent­ste­hen nicht auf kom­mu­na­ler Ebe­ne.

Klare Haltung statt Wegducken

Was wir aber kön­nen: Miss­stän­de klar benen­nen und uns poli­tisch hin­ter unse­re Land­wir­te stel­len. Wenn Vor­schrif­ten pra­xis­fern oder unver­hält­nis­mä­ßig sind, muss das offen ange­spro­chen wer­den. Land­wirt­schaft ist kei­ne Ideo­lo­gie, son­dern Exi­stenz­grund­la­ge unse­rer Regi­on.

Regionale Unterstützung stärken

Wir kön­nen regio­na­le Struk­tu­ren för­dern – ähn­lich wie beim Gewer­be­ver­ein. Ver­net­zung, Direkt­ver­mark­tung, Koope­ra­tio­nen zwi­schen Land­wirt­schaft, Han­del und Gastro­no­mie sowie eine stär­ke­re regio­na­le Beschaf­fung stär­ken die Betrie­be wirt­schaft­lich. Wer vor Ort pro­du­ziert, soll auch vor Ort Wert­schät­zung erfah­ren.

Verwaltung vereinfachen, wo es möglich ist

Kom­mu­na­le Ver­fah­ren – etwa bei Bau­an­trä­gen oder Hof­ent­wick­lun­gen – müs­sen zügig und lösungs­ori­en­tiert abge­wickelt wer­den. Hier darf kei­ne zusätz­li­che Büro­kra­tie ent­ste­hen. Die Ver­wal­tung muss Dienst­lei­ster sein und nicht zusätz­li­che Bela­stung.

Politischer Druck nach oben

Wenn Land­wir­te sich über über­zo­ge­ne Vor­ga­ben beschwe­ren, braucht es poli­ti­schen Rück­halt. Der Stadt­rat kann Reso­lu­tio­nen ein­brin­gen, sich mit ande­ren Gemein­den abstim­men und Druck auf Kreis, Land und Bund aus­üben. Ver­än­de­rung ent­steht, wenn vie­le Kom­mu­nen geschlos­sen auf­tre­ten.

Unser Ziel ist nicht Kon­fron­ta­ti­on, son­dern gesun­der Men­schen­ver­stand: weni­ger ideo­lo­gi­sche Vor­ga­ben, mehr Pra­xis­nä­he und eine Poli­tik, die unse­re bäu­er­li­chen Fami­li­en­be­trie­be als Rück­grat der Regi­on schützt.

Hat die AfD etwas gegen Behinderte?

Nein: In den vor­lie­gen­den Pro­gram­men wird Men­schen mit Behin­de­run­gen aus­drück­lich ein Recht auf Teil­ha­be zuge­spro­chen. Im kom­mu­nal­po­li­ti­schen Rah­men­pro­gramm der AfD Bay­ern (Kom­mu­nal­wah­len 2026) heißt es, Men­schen mit Behin­de­run­gen hät­ten ein Recht auf Teil­ha­be am kul­tu­rel­len, sozia­len und poli­ti­schen Leben. Gleich­zei­tig wird bei Bau­maß­nah­men eine „Aus­ge­wo­gen­heit“ zwi­schen Bar­rie­re­frei­heit und Wirt­schaft­lich­keit gefor­dert und digi­ta­le Bar­rie­re­frei­heit sol­le „sinn­voll und pra­xis­nah“ in kom­mu­na­le Abläu­fe inte­griert wer­den.

Worum es in der Kritik an „Inklusion“ geht

Der strit­tig­ste Punkt ist die Schul­po­li­tik: Im AfD-Grund­satz­pro­gramm wird „kei­ne Inklu­si­on um jeden Preis“ gefor­dert und der Erhalt von För­der- und Son­der­schu­len betont. Dahin­ter steht die Posi­ti­on, dass ver­pflich­ten­de Inklu­si­on, wie sie häu­fig umge­setzt wird, erheb­li­che Kosten ver­ur­sa­che und den Lern­erfolg beein­träch­ti­gen kön­ne. Gleich­zei­tig soll nach die­ser Dar­stel­lung die Wahl­frei­heit der Eltern erhal­ten blei­ben, ob ein Kind eine För­der­schu­le oder ein ande­res Ange­bot besucht.

Unsere Einordnung aus der Praxis

Aus unse­rer Erfah­rung – auch aus dem beruf­li­chen Blick­win­kel inner­halb des Schul­sy­stems – ist das The­ma kom­plex: Inklu­si­on kann funk­tio­nie­ren, braucht aber genü­gend Per­so­nal, Räu­me, Zeit, För­der­kräf­te und ein trag­fä­hi­ges Kon­zept. Wird sie nur „auf dem Papier“ ein­ge­führt, über­for­dert das Schu­len, hilft den betrof­fe­nen Kin­dern nicht aus­rei­chend und bela­stet gleich­zei­tig den Unter­richt für alle. Das ist kei­ne Fra­ge von Aus­gren­zung, son­dern von Qua­li­tät, Res­sour­cen und rea­li­sti­schen Struk­tu­ren.

Transparenz: Programme zum Nachlesen

Wer sich selbst ein Bild machen will, kann die genann­ten Pas­sa­gen hier nach­le­sen:


Kom­mu­nal­po­li­ti­sches Rah­men­pro­gramm AfD Bay­ern (2026)


AfD-Grund­satz­pro­gramm (Kapi­tel 8.2.6)

Wie viele Asylsuchende haben wir in Geiselhöring?

Die genaue Zahl der in Gei­sel­hö­ring unter­ge­brach­ten Asyl­su­chen­den wird nicht dau­er­haft öffent­lich sepa­rat aus­ge­wie­sen, da die Zuwei­sung über den Land­kreis erfolgt. Grund­la­ge der bun­des­wei­ten Ver­tei­lung ist der soge­nann­te König­stei­ner Schlüs­sel, nach dem die Bun­des­län­der ent­spre­chend Steu­er­auf­kom­men und Bevöl­ke­rungs­zahl ver­pflich­tet wer­den, Per­so­nen auf­zu­neh­men.

Kritik am Verteilungssystem

Das Pro­blem: Die Ver­tei­lung erfolgt for­mal nach Quo­te – nicht nach tat­säch­li­cher Lei­stungs­fä­hig­keit ein­zel­ner Gemein­den. Kom­mu­na­le Infra­struk­tur, Wohn­raum­si­tua­ti­on, Sicher­heits­la­ge oder Inte­gra­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten spie­len häu­fig nur eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le. Die kom­mu­na­le Selbst­ver­wal­tung wird dadurch fak­tisch stark ein­ge­schränkt.

Kommunales Mitspracherecht stärken

Wir sind der Auf­fas­sung, dass Städ­te und Gemein­den ein ech­tes Mit­spra­che­recht erhal­ten müs­sen. Wenn Kapa­zi­täts­gren­zen erreicht sind oder Sicher­heits- und Inte­gra­ti­ons­kon­zep­te nicht trag­fä­hig sind, muss eine Kom­mu­ne die Mög­lich­keit haben, dies klar zu benen­nen und wei­te­re Zuwei­sun­gen aus­zu­set­zen. Kom­mu­na­le Demo­kra­tie darf nicht zur rei­nen Voll­zugs­in­stanz über­ge­ord­ne­ter Ent­schei­dun­gen wer­den.

Sicherheit und Verantwortung

Sicher­heit der Bür­ger hat ober­ste Prio­ri­tät. Wo Inte­gra­ti­ons­struk­tu­ren über­la­stet sind, steigt das Risi­ko von Span­nun­gen und Pro­ble­men. Poli­tik darf Erfah­run­gen aus ande­ren Kom­mu­nen nicht igno­rie­ren. Es braucht rea­li­sti­sche Kapa­zi­täts­gren­zen, ver­bind­li­che Inte­gra­ti­ons­an­for­de­run­gen und trans­pa­ren­te Infor­ma­ti­on der Bevöl­ke­rung.

Unser Stand­punkt ist klar: Huma­ni­tä­re Hil­fe darf nicht zula­sten der kom­mu­na­len Sta­bi­li­tät gehen. Ent­schei­dun­gen müs­sen vor Ort trag­fä­hig sein – und nicht aus­schließ­lich auf abstrak­ten Ver­tei­lungs­schlüs­seln beru­hen.

Was versuchen wir anders zu machen als andere?

Wir sind nicht par­tei­ge­bun­den. Wir sind kei­ne Außen­stel­le einer Lan­des- oder Bun­des­par­tei. Unser Fokus liegt aus­schließ­lich auf Gei­sel­hö­ring. Genau das ist unser Unter­schied: Ent­schei­dun­gen wer­den nicht nach Par­tei­vor­ga­be getrof­fen, son­dern nach gesun­dem Men­schen­ver­stand und im Inter­es­se unse­rer Bür­ger.

Mehr Transparenz statt Hinterzimmerpolitik

Wir wol­len deut­lich mehr Trans­pa­renz in kom­mu­na­len Ent­schei­dun­gen. Haus­halts­zah­len, Pro­jekt­stän­de und Inve­sti­tio­nen sol­len ver­ständ­lich und regel­mä­ßig ver­öf­fent­licht wer­den. Bür­ger haben ein Recht zu wis­sen, wie Ent­schei­dun­gen zustan­de kom­men und wie ihr Geld ver­wen­det wird.

Verbindliche Bürgerfragestunde

Zu Beginn jeder Stadt­rats­sit­zung soll eine feste Bür­ger­fra­ge­stun­de von min­de­stens 30 Minu­ten statt­fin­den. Bür­ger sol­len Fra­gen stel­len, Anlie­gen vor­brin­gen und Kri­tik äußern kön­nen – öffent­lich und ohne büro­kra­ti­sche Hür­den. Poli­tik darf nicht nur reden, sie muss auch zuhö­ren.

Digitale Beteiligung ermöglichen

Wir wol­len prü­fen, wie digi­ta­le Betei­li­gungs­for­men umge­setzt wer­den kön­nen – etwa Online-Abstim­mun­gen oder Bür­ger­be­fra­gun­gen zu wich­ti­gen kom­mu­na­len Pro­jek­ten. Moder­ne Tech­nik bie­tet die Mög­lich­keit, mehr Men­schen ein­zu­bin­den. Wer arbei­ten geht oder Fami­lie hat, kann nicht immer per­sön­lich erschei­nen – Betei­li­gung darf nicht an Öff­nungs­zei­ten schei­tern.

Wirtschaft aktiv gestalten statt verwalten

Wäh­rend vie­le Kom­mu­nen nur reagie­ren, wol­len wir aktiv gestal­ten. Mit einer kom­mu­na­len GmbH könn­ten Pro­jek­te pro­fes­sio­nell ent­wickelt, Gewer­be­flä­chen gezielt ver­mark­tet und neue Ein­nah­me­quel­len erschlos­sen wer­den. Ziel ist eine star­ke regio­na­le Wirt­schaft im Sin­ne einer raum­ori­en­tier­ten Volks­wirt­schaft – Wert­schöp­fung soll im Ort blei­ben und Arbeits­plät­ze gesi­chert wer­den.

Kurz gesagt: Wir ste­hen für Trans­pa­renz, Mit­be­stim­mung und wirt­schaft­li­che Eigen­stän­dig­keit. Weni­ger Par­tei­po­li­tik – mehr Gei­sel­hö­ring.

Macht Ihr auch etwas für die Jugendlichen?

Ja – und zwar bewusst. Jugend­li­che sind nicht „das Pro­blem von mor­gen“, son­dern ein Teil unse­rer Stadt von heu­te. Wer nur über Ord­nung spricht, aber kei­ne Per­spek­ti­ven schafft, denkt zu kurz. Wir wol­len Ange­bo­te schaf­fen, bevor Frust ent­steht.

Räume statt Verdrängung

Jugend­li­che brau­chen eige­ne Treff­punk­te. Nicht jeder kann oder will sei­ne Frei­zeit nur im Ver­ein ver­brin­gen. Wir set­zen uns daher für geeig­ne­te Räum­lich­kei­ten ein – etwa einen offe­nen Jugend­treff mit kla­ren Regeln, aber ohne stän­di­ge Bevor­mun­dung. Ein Ort, an dem man sich tref­fen, aus­tau­schen, Musik hören oder Pro­jek­te star­ten kann.

Streetworker als Bindeglied

Zusätz­lich hal­ten wir einen Street­wor­ker für sinn­voll. Eine neu­tra­le Ansprech­per­son, die zwi­schen Jugend­li­chen, Eltern, Stadt und Poli­zei ver­mit­telt, Kon­flik­te früh erkennt und Ver­trau­en auf­baut. Prä­ven­ti­on ist gün­sti­ger und nach­hal­ti­ger als spä­te­re Eska­la­ti­on.

Eigenverantwortung fördern

Jugend­li­che sol­len nicht nur betreut, son­dern betei­ligt wer­den. Wir kön­nen Jugend­fo­ren oder regel­mä­ßi­ge Jugend­ge­sprä­che ein­füh­ren, bei denen jun­ge Men­schen ihre Anlie­gen direkt vor­brin­gen. Wer Ver­ant­wor­tung über­tra­gen bekommt, ent­wickelt Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein.

Finanzierung darf kein Totschlagargument sein

Gute Jugend­ar­beit kostet Geld – aber feh­len­de Jugend­ar­beit kostet am Ende mehr. Wenn die Stadt allein kei­ne Mit­tel bereit­stel­len kann, sind auch pri­va­te Initia­ti­ven, Spon­so­ring oder ehren­amt­li­che Model­le denk­bar. Wir sind bereit, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und Lösun­gen zu unter­stüt­zen, anstatt nur Pro­ble­me zu ver­wal­ten.

Unser Ziel ist klar: Jugend­li­chen Per­spek­ti­ven geben, bevor Frust ent­steht – und ihnen zei­gen, dass sie ein wich­ti­ger Teil von Gei­sel­hö­ring sind.

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